Benefizkonzert am 6. Oktober 2016

"Ich befriedige meinen unzähmbaren Wunsch, Ihnen mein Herz auszuschütten" (Peter Iljitsch Tschaikowsky)      Briefe aus dem Briefwechsel Peter Tschaikowskys mit Nadeshda von Meck

Musik: Sextett für Streicher ‚Souvenir de Florence‘ von P.I. Tschaikowsky
Es spielen Stipendiaten des Vereins YEHUDUI MENUHIN Live Music Now Berlin e.V.:
Diverso String Quartet und Mitglieder Furiant Quartet
 
 
 
 

100. Geburtstag Yehudi Menuhin und Jubiläumskonzert am 19. April 2016

Mit einem musikalischen Feuerwerk der Extraklasse feierte der Verein YEHUDI MENUHIN Live Music Now Berlin sein 20jähriges Bestehen im ausverkauften Großen Saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt. Zugleich stand im Mittelpunkt des Festkonzerts das Gedenken an den Gründer des Vereins, den Jahrhundertgeiger Sir Yehudi Menuhin, der in diesem Jahr 100 Jahr alt geworden wäre. Ihm galt wohl auch die zarte und wehmutsvolle Pavane von Fauré, mit der die 12 Cellisten der Berliner  Philharmoniker ihr dem Berliner Verein geschenktes Konzert eröffneten.  Danach waren vornehmlich südamerikanische Klänge angesagt, darunter mehrere Tangos von Astor Piazolla, einem von den Cellisten besonders favorisierten Komponisten, wie der Primarius Ludwig  Quandt in seiner ebenso kurzweiligen  wie amüsanten Moderation anmerkte. Zuvor hatte der Hausherr, Professor Sebastian Nordmann, die Gäste willkommen geheißen und betont, wie gern das Konzerthaus  als Kooperationspartner von Live Music Now den Verein fördere. Ganz besonders begrüßte er die Schirmherrin des Konzerts, die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten, Frau Daniela Schadt, und Zamira Menuhin-Benthall, die Tochter Yehudi Menuhins und Ehrenvorsitzende des Vereins. Für den Berliner Verein drückte die Vorsitzende, Amelie von Gyzicki,  ihre Anerkennung und  große Dankbarkeit aus für alle Hilfe und Unterstützung  durch Sponsoren und Förderer, für die  ehrenamtliche Mitarbeit der Mitglieder und ganz besonders für die große Bereitschaft der vielen Künstler, durch ihr unentgeltliches Engagement LMN immer wieder wunderbare Benefizkonzerte zu ermöglichen.
Nach dem Konzert und der letzten Zugabe – „Für mich soll's rote Rosen regnen“ –  gab es – weiße – Rosen für die Musiker, stürmischen Applaus und  ein heiter angeregtes Zusammensein des begeisterten Publikums in den Räumen des Konzerthauses.

Sabine von Sydow

 

 

 

"Er will halt alleweil seine Freiheit haben..."

Benefizkonzert am 5. Dezember im Berliner Ensemble mit Klaus Maria Brandauer und dem GrauSchumacher Piano Duo:

Ein Abend mit Mozart!

Einhellig war die Begeisterung und grenzenlos der Jubel unserer Benefiz-Gäste im Berliner Ensemble, als Klaus Maria Brandauer und das GrauSchumacher Piano Duo sich zum Schlussapplaus vor dem ausverkauften Haus verbeugten.   Mit hinreißender Bravour hatte der große Schauspieler das Publikum zuvor mit auf eine Reise genommen, die den 19 jährigen Wolfgang Amadeus Mozart zunächst nach Augsburg und München,  dann nach Paris führte, die erste Reise ohne seinen Vater. In den Berichten des altvertrauten Familienfreundes Josef Nepomuk Bullinger wird deutlich, wie sehr der junge Mozart unter der Abhängigkeit des Fürstbischofs und der väterlichen Bevormundung litt und  wie sehr er sich nach Freiheit sehnte. Davon zeugen auch die Briefe, die Mozart in dieser Zeit schrieb. Brandauer las diese Texte nun nicht einfach nur vor, nein: Er war der liebevoll beobachtende Bullinger, er war der übermütige, temperamentvolle, liebessehnsüchtige, verletzliche junge Mozart. Und dass hinter allen spielerischen Wortkapriolen und oberflächlichen  Witzeleien die Enttäuschungen und Tränen des jungen Genies zu spüren waren, dessen Erwartungen sich so gar nicht erfüllten, das ist Brandauer ergreifend gelungen. Einfühlsam unterstützt wurde er von den Pianisten Andreas Grau und Götz Schumacher, wenn Mozart in seiner ureigenen Sprache zu hören war, der Musik. Ganz „einstimmig“ spielte das Duo die zauberhafte Sonate D-Dur, KV 448,  und Bearbeitungen - wie z.B. die Zauberflötenouvertüre, eingerichtet von Ferruccio Busoni - die immer genau den Ton Brandauers aufnahmen und in Spannung hielten.
So groß wie unsere Freude über diesen wunderbar musikalischen, fröhlichen, nachdenklichen Abend ist auch unsere Dankbarkeit für das so großartige Geschenk für Live Music Now  und alle unsere Freunde und Unterstützer.

Sabine v. Sydow

 

 

 

 

 

 

Live Music Now !!! 18. Mai 2015 im Pfefferbergtheater

Knallrot waren die Einladungen zum 1.diesjährigen Benefizkonzert und sie zeigten Wirkung! Das vollbesetzte Theater am Pfefferberg auf einem ehemaligen Brauereigelände, direkt an der Schönhauser Allee, war wie gemacht für diesen Abend mit excellenten Stipendiaten von LMN. Dazu Jörg Thadeusz, rbb - Moderator, der nicht als Besserwisser, sondern als neugieriger Mensch intelligente Fragen stellte, die so manchem der Freunde und Förderer von LMN sicher auch schon in den Sinn gekommen waren.
Das war so beabsichtigt. Diesmal sollten die jungen Musiker nicht nur hervorragend musizieren, sondern erklären, wie sie ihr unterschiedliches Publikum in den sozialen Einrichtungen zu fesseln verstehen.
Zu Beginn spielte das Duo mit Hed Yaron-Mayersohn, Barockvioline und Avinoam Shalev, Spinett – beide stammen aus Israel - und moderierten ganz locker, als ob sie Bewohner eines Altenheimes vor sich hätten (das war die Vorgabe). Couperin, Bach und Corelli spielten sie, dass es eine Freude war. Jörg Thadeusz nahm den Faden auf und befragte sie nach ihren Erfahrungen, z.B. ob man denn etwas Spezielles auswählen müsste. Das wurde verneint! Auch wenn mal ein Zwischenruf eines Dementen oder ein Seufzer zu hören sei. Sich in die Situation einzufühlen, sei wichtig.
Was spielt man aber in einer Schule für sozial benachteiligte Kinder? Das Duo Riemer – Caspar (Gitarre-Violine) hatte da schon viele Erfahrungen gesammelt. U.a., dass nicht gleich zu Beginn die E-Gitarre zu sehen ist, die auch zum Einsatz kam, denn darauf fahren sie alle ab. Es sollte ja die Neugier auf Geige und Gitarre gelenkt werden und das gelang ihnen u.a. mit den rumänischen Tänzen von Béla Bartók. Ihr Trick: „Schließt die Augen und stellt Euch einen Film vor!“
Das Percussionsensemble DoubleBeats mit der Chinesin Ni Fan und Lukas Böhm erzählte von Erfahrungen, die sie bei ihrem Auftritt im Gefängnis gemacht haben: dass man auch da alles spielen kann, denn die unterschiedlichen Insassen (vom Steuerhinterzieher bis zum Dieb) hätten vielfältigr musikalische Vorlieben. Ni und Lukas stellten u.a. in einer Bearbeitung für 2 Marimbaphone die Fantasie a-moll BWV 944 von Johann Sebastian Bach vor, in atemberaubend synchroner Spielweise.
Dieser Abend, der auch durch die Gesprächsrunden ungemein kurzweilig und fesselnd war, endete in einer Session aller Musiker auf der Bühne – ein wunderbares Beispiel dafür, wie bereichernd das Zusammenspiel der jungen begabten Musiker von LMN sein kann und wie dadurch oftmals auch Freundschaften fürs Leben entstehen! Andererseits kam zum Ausdruck wie sehr die Konzerte in den sozialen Einrichtungen doch die Stipendiaten nachhaltig prägen, so dass später in ihrem Berufsleben das soziale Engagement eine wichtige Rolle spielen wird.
Dieser Abend – so ein Benefizkonzert gabs noch nie – endete mit tosendem Beifall und lebhaften, anerkennenden Pfiffen!

Angelika Lachmann

 

 

 

 

 

Cello Cinema, 1. Oktober 2014, Heimathafen Neukölln

mit Eckart Runge und Jacques Ammon

Das war für unser Benefizkonzert schon mal eine völlig andere Umgebung als üblich. Draußen die quirlige Karl-Marx-Straße, drinnen der wunderschöne stuckverzierte alte Ballsaal, in den früher - als Neukölln noch Rixdorf hieß -  die Berliner am Wochenende strömten, um zu schwoofen.“In  Rixdorf  is Musike“ so eine Liedzeile des Altberliner Gassenhauers. Die  ist nach wie vor Motto für dieses liebenswerte Etablissement, das erst 2009  so richtig zum Leben erweckt wurde, mit erweitertem Angebot wie Schauspiel, Lesungen, Konzerte, kreuz und quer gemixt in Stilen und Genres. Dieser Heimathafen Neukölln wurde für einen Abend auch für uns alle zur Heimat, denn zwei besondere Künstler schenkten uns  und den Förderern und Unterstützern von LMN Berlin ihr Programm  „CelloCinema“ : es spielten  Eckart Runge, Cellist des Artemis Quartettes und Jacques Ammon, deutsch-chilenischer  Pianist.

Wie im Titel angedeutet, war Filmmusik in der  Bearbeitung für Cello und Klavier zu erleben. Ich kann voraus schicken: das Programm bot viele fesselnde Momente, weil es mit beiden Instrumenten  gelang, sehr subtil und raffiniert Stimmungen auszudrücken. Eben anders, als die mitunter zur Nebensache geratene Filmmusik, die  manchmal allein als Geräuschkulisse wahrgenommen wird. Eckart Runge ist nicht nur ein mit allen musikalischen Wassern gewaschener Cellist, er kann auch sehr gut und charmant erzählen. Er hat sich zusammen mit seinem filmaffinen Partner Jacques Ammon  in Vorbereitung dieses Projektes viele Filmsequenzen angesehen. Und so wählte er aus: Musik von wenig bekannten Stummfilmen  bis zu „Psycho“ von Hitchcock oder dem Fellini- Film „Achteinhalb“ mit  Musik von Nino Rota. Schostakowitsch, der viel für den Film schrieb, war  ebenso vertreten wie Piazolla und Gardel. Zu den Höhepunkten des Konzertes gehörte die sehr gelungene Verbindung von originalen Filmsequenzen und der passgenauen musikalischen Umsetzung durch Eckart Runge und Jacques Ammon.

Der Abend war  ein wirklich besonderer, weil er etwas geschafft hat, was  selten ist: Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau durch zwei Künstler, die nicht beweisen müssen, wie professionell sie spielen. Sie sind Profis und  zugleich so frei, das zu tun, was ihnen am Herzen liegt. Wir durften daran teilhaben, wir Glücklichen!

 Angelika Lachmann

 

Verklärte Nacht, 20. Mai 2014, Konzerthaus Berlin

mit dem Trio Korngold und Gerd Wameling

Der Gendarmenmarkt liegt im Abendlicht. Sommerlich gekleidete Menschen strömen in Scharen über die Freitreppe ins Konzerthaus. Im großen Saal wird ein Geburtstagsständchen auf Maestro Justus Frantz angestimmt. Unzählige Kameras halten diesen Abend fest und schicken ihn in alle Welt. Doch auch im kleinen Saal des Konzerthauses wird kein einziger Platz frei bleiben. Die Botschaft hier ist existentiell: Musik ist nicht nur eine Kunst, sondern auch eine Möglichkeit, an einer besseren Welt mitzuwirken. Yehudi Menuhin, der große Geiger, Dirigent, Humanist und Weltbürger gründete vor nunmehr fast vierzig Jahren ‚Live Music Now‘.  Der Berliner Verein lässt die Ideen von Lord Menuhin seit 1996 Tag für Tag in der Bundeshautstadt Wirklichkeit werden. An diesem Maiabend lädt er zu einem festlichen Benefizkonzert.
Ein besonderer Abend brauchte besondere Gäste: das Trio Korngold und Gerd Wameling. Diese Besetzung allein war vielversprechend: das junge norwegisch-ukrainisch-kroatische Trio, das sich kurz nach seiner Gründung den Boris Pergamenschikow Preis 2013 erspielte, zusammen mit einem Mann der großen Szenen und leisen, intelligenten Töne - dem Schauspieler Gerd Wameling. Vielversprechend klang aber auch das Programm ‚Verklärte Nacht – ein Abend der Spätromantik‘. Neben dem a-moll-Trio von Maurice Ravel stand Arnold Schönbergs Opus 4 in der selten zu hörenden Triofassung von Eduard Steuermann.
Das Trio Korngold wird man nach diesem Abend nicht mehr so schnell vergessen. Durchsichtig, fein ziseliert und elegant spielten sie Ravel. Aufwühlend, bedrohlich die sündige Liebe, die Arnold Schönberg in seinem Opus 4 thematisierte.
Gerd Wameling rezitierte die Gedichte und erzählte Geschichten vom extravaganten Ravel, dem berühmten ‚Watschenkonzert‘ in Wien und  jener verklärten, kalten Nacht als packendes Hör-Kino.
Über das Konzerthaus hatte sich inzwischen die Nacht gelegt. Dieser Abend ließ hoffen, dass der Traum einer besseren Welt mit Musik in gar nicht allzu weiter Ferne liegen könnte.  Lord Menuhin hätte das gefallen.     

Carola Malter   
           

Sonntagsmusik, 8. Dezember 2013 Musikinstrumenten Museum

mit Thomas Quasthoff, Roman Trekel und Alexander Fleischer

Die Schöne Magelone

Ein unglaublich schönes Vorweihnachtsgeschenk machte uns der unserem Verein treu und stets förderlich verbundene Thomas Quasthoff mit einem, nein nicht mit einem Weihnachtsmärchen, sondern mit einem romantischen Märchen von Liebe und Treue, von Verlorengehen und Wiederfinden, von Trennungsschmerz und Wiedersehensfreude und von  großer Tapferkeit, die jedes Mißgeschick erdulden und jede Gefahr überstehen hilft, bis schließlich alles ein gutes Ende findet: Die Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence, nach einer alten französischen Sage erzählt von Ludwig Tieck. Tieck hat in seine Geschichte zahlreiche Lieder aufgenommen, von denen Johannes Brahms fünfzehn vertonte. Während Thomas Quasthoff - unvergeßlich seine eigene Interpretation dieser Romanzen - die Geschichte vorlas, sang der Bariton  Roman Trekel, einfühlsam am Klavier begleitet von Alexander Fleischer, die den Textfluß immer wieder unterbrechenden Lieder und entzückte die Zuhörer mit dem Reichtum seiner ausdrucksstarken Stimme, die alle Empfindungen und Gefühle musikalisch erblühen werden läßt und die Erzählung erst wirklich mit Leben erfüllt.
Das Musikinstrumenten - Museum bot den perfekten Rahmen für dieses intime Konzert, und so schloß die Vereinsvorsitzende Amelie von Gizycki in den Dank an die Künstler auch die Hausherrin des Museums, Frau Professor Conny Restle, ein. Sabine v. Sydow

 

 

Sonntag, 17. März 2013 Konzerthaus Berlin

mit dem Armida Quartett, Andrea Sawatzki und Christian Berkel

"Noch immer glaube ich, daß die Musik zu verbinden und zu heilen vermag. Noch immer glaube ich, daß man dem Musiker vertrauen kann, daß er seinen Mitmenschen Trost spenden und sie zugleich an die Größe des menschlichen Geistes zu erinnern vermag. Noch immer glaube ich so stark wie eh und je, daß in unserer begrenzten Welt begrenzte Anstrengungen einzelner gemacht werden müssen, um ein Ideal zu verwirklichen."

Mit diesen Worten Yehudi Menuhins begrüßte Prof. Sebastian Nordmann, der Hausherr im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, das Publikum im festlich schönen Kleinen Konzertsaal zum Benefizkonzert von Live Music Now und verband damit zugleich seine große Anerkennung für den Einsatz des Berliner Vereins  und dessen Bemühen, vielen, in sozialen Einrichtungen lebenden Menschen den Zugang zu klassischer Musik zu ermöglichen.

"Was wäre unser Leben ohne Musik!" war das Motto des Konzerts, und mit diesem Text von Hermann Hesse begann der Schauspieler Christan Berkel den literarischen Teil des Programms.  Das im Wechsel mit Andrea Sawatzki vorgetragene Gedicht von Josef Weinheber Kammermusik  stellte  die vier Musiker des Armida Quartetts vor, die  dann das Konzert mit Beethovens Streichquartett Nr. 6 op. 18/6 eröffneten. Es war eine Freude, dem musikalisch mitreißenden, lebensvollen Spiel der jungen Musiker zuzuhören Da ist so viel wache Neugier und Entdeckungslust, und man wünscht den Vieren, daß sie noch lange fern aller Routine und Selbstverständlichkeit musizieren und sich ihre Spontaneität und ihren Einfallsreichtum bewahren. Das ArmidaQuartett hat sich 2006 in Berlin gegründet und wird seit 2008 von YEHUDI MENUHIN Live Music Now Berlin gefördert. Nach zahlreichen Auszeichnungen hat das junge  Ensemble im letzten Jahr beim 61. Internationalen Musikwettbewerb der ARD neben dem 1. Preis und den Publikumspreis noch 6 weitere Preise gewonnen und ist nun auf dem Weg zu einer großen Laufbahn. 

Nachdenklich -melancholisch und leise resignierend nahm Andrea Sawatzki anschließend den Ton des Malinconia  überschriebenen Beethovenschen Finalsatzes auf in Hesses Erzählung Eine Sonate . Und mit einem Auszug aus Hermann Hesses Tagebüchern leitete Christian Berkel über zum zweiten großen Komponisten des Abends, Béla Bartók:  "Dagegen diese andere Musik, die heutige, die von Bartók! Statt Kosmos Chaos, statt Ordnung Wirrnis, statt Klarheit und Kontur zerflatternde Wogen klanglicher Sensationen, statt Aufbau und beherrschtem Ablauf Zufälligkeit der Proportionen und Verzicht auf Architektur. Und doch auch sie ist meisterhaft. Auch sie schön, herzbewegend, großartig, herrlich, begnadet!" Das Armida Quartett spielte Bartóks viertes Streichquartett in C-Dur, Sz 95, und es war wirklich großartig, ihre temperamentvolle Interpretation voll Musikalität und Witz mitzuerleben.

Zum heiteren Teil des Abends, dem Empfang der Weberbank im Beethovensaal führte nach nicht enden wollendem Beifallsjubel  Andrea Sawatzki mit einem Lied von Rainer Bielfeldt: Meene Liebe zu dir, die is echt, begleitet vom Armida Quartett. Ganz echt ist auch die Dankbarkeit, die wir von LMN gegenüber unseren Förderern und Unterstützen fühlen, in diesem Fall besonders den Schauspielern Andrea Sawatzki und Christian Berkel, den Musikern Martin Funda, Johanna Staemmler, Teresa Schwamm und Peter-Philipp Staemmler, die uns das wunderbare Konzert geschenkt haben, Sebastian Nordmann für die Gastfreundschaft in seinem schönen Konzerthaus und der Weberbank für die Ausrichtung des Empfangs nach dem Konzert.

Sabine von Sydow

 

Mittwoch, 17. Oktober 2012

"Küssen kann man nicht allein" Max Raabe und Christoph Israel

Nein, wirklich nicht, aber man hätte rundum jeden küssen können, so gelungen war das Konzert, das Max Raabe und sein Klavierpartner Christoph Israel uns geschenkt haben. Der Festsaal des Roten Rathauses war sehr gut besucht, als der Hausherr, der Kultur-Staatssekretär André Schmitz die Gäste willkommen hieß und mit warmen Worten von Yehudi Menuhin und seinen Anliegen erzählte, zum einen junge Musiker zu fördern und zum anderen kranken und benachteiligten Menschen das Erleben von Musik zu ermöglichen. Der aus Westfalen stammende Bariton Max Raabe ist inzwischen zu einer Berliner Institution geworden. Hier, in der späten Weimarer Republik, sind die meisten Lieder seines großen Repertoires entstanden, und er versteht es, die Lieder zwar einerseits sehr authentisch vorzutragen, andererseits aber mit feiner Distanz und sanftem Witz ins Heute zu holen. Sie umfassen mal Wehmütiges, mal Kurzweiliges, mal Sentimentales – vor allem aber Heiteres – und waren untermalt von Max Raabes leichter, verspielter Ironie, die auch seine Moderation prägte. Und so war das Amüsement im Raum zu spüren; das kollektive Schmunzeln fast hörbar; das gelegentliche Lachen Begleitmusik. Zudem beeindruckte Max Raabe nicht nur singend; gerade auch die zeitweilig pfeifende Interpretation einiger Liedmelodien und das Erklimmen ihrer Höhen löste bewunderndes Raunen im Publikum aus. Spätestens, als das Pfeifen mit Christoph Israel zum Duett wurde, reckten sich nicht nur in den hinteren Reihen die Hälse. Eine außergewöhnliche Überraschung durften die LMN-Gäste erleben, als Max Raabe für die letzte Zugabe den im Publikum sitzenden Thomas Quasthoff auf die Bühne bat: mit dem Volkslied „In einem kühlen Grunde“ bezauberten der helle und der dunkle Bariton das Publikum und mancher zückte verstohlen sein Taschentuch… Die Freude der Zuhörer zeigte sich in Standing Ovations und in der unglaublich fröhlichen Stimmung beim anschließenden Empfang, der fast bis Mitternacht dauerte.

Anna Oelhaf

 

Sonntag, 09. September 2012

"Frauen, Engel und andere Götter"

 Sonntagskonzert im Treppenhaus

In weiträumigen Treppenhäusern trifft man auf eine wunderbare Akustik - das hat sicher so mancher als Kind schon mit Klatschen, Singen oder Pfeifen ausprobiert. Dieses Phänomen lässt sich aber auch  bewusst nutzen, so war das z.B. am Sonntag, dem 9.September2012 der Fall in einem wunderschönen Treppenhaus in der Potsdamer Mangerstraße. Für Förderer und Freunde von Yehudi Menuhin „Live Music Now“ Berlin e.V. eröffnete sich die Möglichkeit, ein Konzert der ganz besonderen Art zu erleben in einem Haus, das ein bemerkenswertes Innenleben hat. Der ehemalige Besitzer hatte ein Treppenhaus erworben, das ursprünglich für das Jagdschloss Glienicke vorgesehen war,  aber dann den preußischen Prinzessinnen nicht gefiel. Seine neue Villa hat er daraufhin um die gusseiserne, mit Marmortreppen versehene Treppenhausanlage herum gebaut!  Keine einfache Sache, denn Bauämter waren auch zur damaligen Zeit nicht sofort bereit, dem Unterfangen zuzustimmen. Dies die Vorgeschichte. Der heutige Besitzer sanierte das Haus denkmalgerecht, die Wohnungen stellte er in alter Schönheit wieder her und zwei Mieter, die Familien Schweinsteiger und von Thüngen boten uns das Treppenhaus für ein Konzert  und anschließend ihre Wohnungen großzügig für einen kleinen Empfang an. Was für ein Genuss! Doch nun zum Konzert:  Alle Zuhörer saßen auf Sitzkissen oder Klappstühlen. In der Mitte des Treppenhauses stand das Cembalo von Daniel Trumbull, der sich gemeinsam mit dem jungen Bariton Michael Rapke ein Programm ausgedacht hatte über „Frauen, Engel und andere Götter“. Amüsant moderierten die beiden über das ewige Thema Liebe, das  Himmel sowie Hölle bedeuten kann, „spielten“ mit dem Treppenhaus und seinen Etagen. Wie etwa Michael Rapke, der demonstrativ Rosen an einige Damen überreichte bei Lullys Arie, in der es um eine verflossene Geliebte ging. Ein Konzert, in dem beide , Cembalist und Sänger, außerordentlich fein abgestimmt und aufeinander hörend, ja fast miteinander atmend, musizierten. Und das mit sichtlichem Vergnügen und Können! Die Freude übertrug sich offensichtlich auf die Zuhörer, denn ob nun oben oder unten im Treppenhaus – jedermann konnte dieses ungewöhnliche Konzert  u.a. mit Liedern ,  Arien  und Cembalowerken  von Schaffrath, Carl Heinrich Graun, Dowland, Lully oder Händel in perfekter Akustik genießen.  Ein besonderer Nachmittag, der uns alle von LMN mit großer Dankbarkeit erfüllt !

Angelika Lachmann

 

Sonnabend, 25. Februar 2012

Friedrich der Große als Komponist

"Doch halt, o Lied, verrate nicht zuviel"

Ein Benefizkonzert aus Anlaß des 300. Geburtstags des großen Königs lockte die LMN-Freunde am 25. Februar in  Scharen in die Potsdamer Friedenskirche.  Es gab diesmal kein Ständchen für den Jubilar, sondern er selbst sprach mit seiner Musik zu uns. Auf dem Programm standen ausschließlich Werke Friedrichs II., die von dem Ensemble Sans Souci Berlin kongenial interpretiert wurden. Christoph Huntgeburth spielte die beiden Konzerte für  Traversflöte brillant und hinreißend, dabei bezauberte ganz besonders die Flötensonate e moll und ließ ahnen, auf welch hohem Niveau Friedrich zu spielen imstande gewesen sein muß. Zwischendurch erklangen die beiden Sinfonien, die er – wie alle seine Werke – ausschließlich für die abendlichen Kammerkonzerte in Sanssouci komponiert hatte.                                                                                                                                      Mit einem Liebesgedicht des blutjungen Prinzen an eine verheiratete Dame und Mutter von fünf Kindern eröffneten Wolfram Weimer und Christiane Goetz-Weimer ihre ebenso unterhaltsame wie informative Lesung von preußischen Liebesbriefen aus vier Jahrhunderten. Von  höfisch-festlicher Musik eingerahmt gab es Briefe u.a. von Luise als Braut und als Königin zu hören, den zärtlich liebevollen Brautbrief Otto v. Bismarcks an Johanna von Puttkamer, den berührenden Briefaustausch von Heinrich von Kleist und Henriette Vogel und zum Schluß den bewegenden Silberhochzeits-Brief von Käthe Kollwitz  an ihren Mann. Beim anschließenden Empfang in den neu eröffneten Friedenssälen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Friedenskirche gab es bei Suppe und Wein ausreichend Gelegenheit zu intensivem Gedankenaustausch und lebhaften Gesprächen. Ein sehr gelungenes Konzert!          Sabine v. Sydow

 

15 Jahre Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

Rhythm und Pulse

Das Jubiläumskonzert

am 09. Oktober 2011 im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Es konnte sich wohl kaum einer im Publikum des gut besuchten Kammermusiksaales der Philharmonie so richtig vorstellen, was ihn da erwartete, wenn sich – neben der allseits geschätzten Schauspielerin  Martina Gedeck ein Klavier- und ein Schlagzeug-Duo ankündigt. Mit Lutosławskis Variationen über ein Thema von Paganini, arrangiert für 2 Klaviere und zwei Schlagzeuger, gelang aber sofort ein furios bejubelter Einstieg. Überhaupt zeichnete sich dieses Konzert als zukunftsweisend aus. Es bot durchgängig Repertoire aus dem 20.und 21. Jahrhundert und es nahm das vermutlich eher klassisch orientierte Publikum sehr geschickt mit auf eine spannende musikalisch-literarische Reise. Improvisationen des jungen Duo KrausFrink Percussion forderten und erhielten dafür vollste Aufmerksamkeit. Steve Reichs Clapping music erstaunte – reinste Stimmenakrobatik –ganz ohne Instrumentarium. Trotz modernster Rhythmen stellten die Musiker immer wieder Anknüpfungspunkte her zu oft gehörten Kompositionen – z. B. von Leonard Bernstein, Maurice Ravel oder Darius Milhaud. Die uns durch LMN bestens bekannten Schwestern Mona und Rica Bard boten auf zwei aneinander geschmiegten Flügeln stets mit Blickkontakt sowie zusammen mit den Percussionisten ein perfekt aufeinander eingestimmtes Musizieren. Man kann dem Quartett nur wünschen, viele Konzertveranstalter zu finden, die sich, wie das Publikum an diesem Nachmittag, so dafür begeistern. Im Bunde mit den Musikern las Martina Gedeck zwischen den einzelnen Werken Texte und Lyrik von Goethe, Rilke, Ringelnatz u. a., immer bezogen auf die Musik. Nach anfänglich leichter Zurückhaltung siegte die Lust am Rezitieren, überzeugte und entzückte sie dieZuhörerschaft. 90 Minuten »Rhythm & Pulse« – ein Paukenschlag im wahrsten Sinnedes Wortes. Das sollte es sein und das war es auch – unser Benefizkonzert zum 15. Jahrestag der Gründung von Yehudi Menuhin Live Music Now, Berlin e.V..  Dankbar sind wir für dieses wunderbare musikalisch-literarische Erlebnis und auch dafür, dass alle mitwirkenden Künstler ohne Gage auftraten. Angesichts dessen ist uns um die Zukunft von Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin nicht bange!      Angelika Lachmann

 

 

Sonntag, 29. Mai 2011 

Von mancherlei Tieren und einer Schönen im Wald

Ein tierisch märchenhaftes Familienkonzert

Boris Aljinovic las mit viele Witz und sehr viel Temperament aus seinen eigenen Texten zu 'Der Karneval der Tiere' zur Musik von Camille Saint- Saens und 'Ma Mère l'Oye' von Maurice Ravel. Es spielte das clair-obscur Saxophonquartett. Das Quartett begeisterte nicht alleine durch die wunderbar vorgetragene Musik, sondern auch durch ihr komisches Talent. Boris Aljinovic und clair-obscur waren so gut aufeinander eingespielt, dass das Publikum es sichtlich genoss. Der Nachmittag war ein Riesenvergnügen für Jung und Alt. Den Künstlern Boris Aljinovich, Maike Krullmann, Kathi Wagner, Christoph Enzel und Jan Schulte-Brunert danken wir für dieses wundervolle und humorvolle Geschenk! Dem Musikinstrumentenmuseum und seiner Direktorin Frau Prof. Dr. Restle sei ebenfalls herzlich für die Gastfreundschaft gedankt!

 

 

 

 

 

Sonntag, 27. Februar 2011  16:00 Uhr

 

Frühling  Sehnsucht  Mondenschein

Ein  romantischer Nachmittag im Bröhan Museum

Jakob Spahn, Violoncello und Nicholas Rimmer, Klavier spielten Schumann, Davidov und Chopin und Prof.Gerd Wameling las wunderbare Gedichte von Eichendorff, Schiller und Goethe. Die Künstler schenkten uns und unseren Gästen einen außergewöhnlichen Nachmittag für den wir uns herzlich bedanken. Der Rahmen des Bröhan Museums mit der gerade eröffneten Ausstellung russischer Lackmalerei war besonders schön. Wir danken Frau Dr.Margrit Bröhan für ihre großzügige Gastfreundschaft.

 

Montag, 04. Oktober 2010  20:00 Uhr

Konzert im kleinen saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt

Martin Helmchen und Marie-Elisabeth Hecker spielen Werke von Mendelssohn, Beethoven und Schönberg           Zum ersten Mal lud unser Verein zu einem Benefizkonzert in den kleinen Saal des Konzerthauses ein, freundlichst begrüßt vom Intendanten Prof. Nordmann, der das Publikum, Freunde und Förderer, dann auch ganz launig um Spenden bat, denn der Saal sei leider nicht kostenlos zu haben. Und: es sollte ja auch einiges den jungen Künstlern von Live Music Now zugute kommen.   Das gut besuchte Konzert war dann auch ein voller Erfolg. Mit den beiden jungen Künstlern Martin Helmchen - als "Pianist in Residence" der vorigen Konzertsaison des Konzerthauses, sowie als Stipendiat von Live Music Now schon ein bekannter Künstler - und der erst 23jährigen Cellistin Marie-Elisabeth Hecker, die u. a. beim Pariser Concours Rostropovitch 1. Preisträgerin wurde, konnte man hochkarätiges Musizieren erleben.    Mit der sehr anspruchsvollen 4. Cello-Suite von Johann Sebastian Bach stellte sichMarie-Elisabeth Hecker vor und nicht wenige Musikkenner waren an das intensive Spiel der unvergessenen Jacqueline Du Pré erinnert!   Martin Helmchen wartete mit einem Kontrastprogramm auf: er spielte die 6 kleinen Klavierstücke op. 19 von Arnold Schönberg sehr differenziert, zuletzt geradezu hineinhorchend in die spröde wirkenden, filigranen Miniaturstücke, die am Ende zart schwebend verklangen.  Zum Höhepunkt gestaltete sich für das Publikum die Aufführung von Mendelssohn Bartholdys 2. Cellosonate. Hier musizierten zwei ebenbürtige Musiker außerordentlich temperamentvoll und musikantisch miteinander, dabei sehr konzentriert! Ihr Zusammenspiel verriet eine tiefe musikalische Freundschaft.   Angelika Lachmann

 

Sonntag, 28. März 2010  17.00 Uhr

Sonntagsmusik im Musikinstrumentenmuseum

"Mit den Fingern singen..."

Frederic Chopin

Corinna Kirchhoff  liest Texte von
Gottfried Benn, George Sand, Frédéric Chopin
Robert Schumann, Hector Berlioz, Franz Liszt
Ignaz Moscheles, Heinrich Heine, Théophile Gautier

Benjamin Moser  Klavier
spielt Chopin

 

 

 

 

 

Dienstag, 15. Dezember 2009

Berliner Rathaus

 "Wo Starkes sich und Mildes paarten, da gibt es einen guten Klang"

Corinna Harfouch liest Balladen von Friedrich Schiller

Simon Rössler: Schlagwerk

 

Sonntag, 22. März 2009

Musikinstrumentenmuseum Berlin

"F.A.E. -  Frei aber einsam"

Eine Sonntagsmusik im Musikinstrumentenmuseum

Stefan Hempel     Violine
Jakob Spahn     Violoncello
Rouven Schirmer     Violoncello
Waejane Chen     Klavier
Jutta Lampe     Lesung

 

 

 

 

Donnerstag, 12. März 2009, 20.00 Uhr
Berliner Rathaus

Aus Anlass des 10. Todestages von Yehudi Menuhin

Ein musikalischer Abend initiiert von Daniel Hope

Daniel Hope    Violine
Peter Rainer    Violine
Sebastian Knauer    Klavier
Jutta Koch    Sopran
Kammerakademie Potsdam

Im Anschluß an das Konzert überreichte die Vorstandsvorsitzende Asta von Oppen
Daniel Hope die Urkunde zur Aufnahme in das Ehrenkomitee
des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin. 

Daniel Hope bittet um Spenden für die Arbeit des Vereins
Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

 

Sonnabend, 15. November 2008, 20.00 Uhr
St. Elisabeth-Kirche Berlin


"Musik war Hoffnung"

Daniel Hope    Violine
Micha Afkham    Viola
Nicolas Altstaedt    Violoncello
Ulrich Matthes    Rezitation

 

 

 

 

Sonnabend, 31. Mai 2008 20.00 Uhr
Meistersaal Köthener Straße

"Leise blüht der Flieder"

mit dem Burg-Schauspieler Bernd Jeschek
und den

Berliner Cellharmonikern

Foto: Model

 

 

Sonntag, 7. Oktober 2007
Sonntagsmusik im  Musikinstrumentenmuseum

"Sei dennoch unverzagt..."

 Der Schauspieler Werner Rehm las Lyrik des Barock

und das von Live Music Now  geförderte

Ensemble Rejouissance 

Jermaine Sprosse, Cembalo

Dschin-u Oh, Blockflöte

Linda Mantcheva, Barockcello 

spielte Werke des 17. Jahrhunderts 

 

 

 

]Sonntag, 22. April 2007

Eine Sonntagsmusik im Meistersaal

 

"Die Liebste gab mir einen Zweig..."  

 

Alexandra Lachmann - Sopran 
Dorothea Brinkmann - Gitarre
Helene Grass - Lesung

 

Briefe von Bertolt Brecht 1917 - 1950
an Paula Banholzer, Marianne Zoff, Ruth Berlau,
Helene Weigel

dazu Texte und Musik von
Paul Dessau, Kurt Weill, Goffredo Petrassi,
Federico Garcia Lorca, Ernesto Cordero,
Heitor Villa-Lobos, Bertolt Brecht, Hanns Eisler

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 28. Januar 2007

Matinee im Haus Mendelssohn-Bartholdy
in Potsdam

 

"Auf Flügeln des Gesanges..."

 

Gerd Wameling und Maria Hartmann lasen Briefe, Gedichte und Texte
von Carl Friedrich Zelter, Fanny und Felix Mendelssohn,
Johann Wolfgang von Goethe,
Abraham Mendelssohn und Robert Schumann

 

Christina Khosrowi - Mezzosopran
Nicholas Rimmer - Klavier
Nicolas Altstaedt -Cello

 

 

 

Sonntag, 15.Oktober 2006
im Kammermusiksaal der Philharmonie
Jubiläumskonzert

 

"Music surprises..."

unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim
Thomas Quasthoff     Baßbariton
Gabriel Kahane         Klavier
und das von LMN geförderte
Klavierduo Mona & Rica Bard